Flugplatz Finow auf der ILA 2000 Flugplatz-Realisierung im Jahr 2000
“Lenin” unterbrach Reise nach New York in Finow
Flugplatz Finow auf Musiksender MTV und VIVA
Neue Genehmigungen können noch 1999 erteilt werden
Flughafenmuseum startet durch
Kooperation
Kino im Bunker
Flugplatzentwicklung durch HOCHTIEF-Affäre nicht berührt
Flugplatz Finow auf der ILA 2000 Nur noch wenige Wochen trennen uns von der ILA 2000, der ersten euro-
päischen Luftfahrtmesse im neuen Jahrtausend.
Auch der Flugplatz Finow wird sich im Rahmen der Internationalen Luft- und
Raumfahrtausstellung vom 6.-12.Juni 2000 auf dem Flughafen Schönefeld-
Süd präsentieren. Im Verbund mit 14 weiteren Landeplätzen des Landes
Brandenburg wird die Präsentation von der Firma Mediascript aus Berlin
vorbereitet und organisiert.
Jeder Flugplatz wird sich hier mit einigen Seiten in der Gemeinschafts-
präsentation auf einem Plasmagroßbildschirm dem Publikum vorstellen.
Desweiteren wird eine CD-ROM erstellt, in der zu allen Plätzen nähere
Informationen zu finden sind.
Flugplatz-Realisierung im Jahr 2000
Die Flugplatz Finow GmbH bestätigt, dass das Vertragsverhältnis zwischen der
Brandenburgischen Bodengesellschaft und der Aeropark Finow GmbH beendet
ist und keine Basis für eine Neuaufnahme der Verhandlungen auf beiden Seiten
erkennbar ist.
Die Flugplatz Finow GmbH weißt darauf hin, dass die Aeropark Finow GmbH
nie Betreiber des Flugplatzes war und damit die Kündigung der Branden-
burgischen Bodengesellschaft zum 31. Januar 2000 keinen direkten Einfluß
auf den Flugbetrieb bzw. auf die Flugbetriebsrechte hat. Betreiber ist die Flug-
platz Finow GmbH und von ihr werden auch die derzeitigen Genehmigungsver-
fahren geführt.
Der Abschluß dieser Verfahren wird nach Einschätzung des Brandenburgischen
Verkehrsministeriums (MSWV) im Mai 2000 abgeschlossen sein.
"Mit den Antragsunterlagen wurden in genügendem Umfang Nutzungs- und
betriebswirtschaftliche Konzepte übergeben und von der Behörde bereits auf
Vollständigkeit geprüft." So Pepo Brandstetter, Geschäftsführer der Flugplatz
Finow GmbH.
Die Gesamtentwicklung der Liegenschaft betreffend, befindet sich derzeit ein
Realisierungs- und Finanzierungskonzept einer Investorengruppe in Abstimmung
mit den projektbeteiligten Kommunen, der Flugplatz Finow GmbH und der Flug-
hafen Wien AG. Damit wird davon ausgegangen, das vor dem 31. Januar 2000
eine Lösung auf einer neuen Basis gefunden werden kann, um die Konversion
der ehemaligen WGT-Liegenschaft planmäßig zu realisieren.
Lenin unterbrach Reise nach New York in Finow
Agentur will in USA Ostalgiepartys veranstalten
Eberswalde (au/MOZ) Großer Bahnhof gestern
auf dem Flugplatz Finow: Wladimir Illitsch
Lenin, Gründer der ruhmreichen Sowjetunion,
besuchte den ehemaligen Militärflughafen
seiner Landsleute.
Nachdem man sich in Moskau noch uneinig ist,
wollte der Revolutionsführer seine Geschäfte
wieder selbst in die Hand nehmen. Flott raus-
geputzt besichtigte Lenin eine alte Verkehrs-
maschine vom Typ Il-14, prüfte eigenhändig den
Zustand der Luftfahrthistorischen Sammlung (2).
Doch Lenins Pläne reichen weit über den um-
strittigen Flugplatz hinaus. Anfang November
wird er gemeinsam mit Stalin, Gorbatschow und
den Easty-Girls anlässlich des 10. Jahrestages
des Mauerfalls nach New York fliegen und ein
neues Leben beginnen.
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Foto:
T.Burckhardt
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Das erhofft sich jedenfalls die Werbeagentur Ostblock. Sie hatte den Ter-
min auf dem Flugplatz organisiert, um den beginnenden Siegeszug der
legendären Ostalgie-Partys um den Erdball anzukündigen.
Lenin, alias Henryk K., ließ sich derweil freundlich lächelnd ablichten. Dem
arbeitslosen Mann aus der Nähe von Poznan steht eine steile Karriere bevor.
Denn imerhin können die Amerikaner mit dem Namen Lenin noch etwas
anfangen. (mehr)
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Flugplatz Finow auf Musiksender MTV und VIVA
LIQUIDO dreht Video zum neuen Song auf dem Flugplatz
Anfang Oktober '99 entdeckte die Band
LIQUIDO den Flugplatz Finow als ideale
Location zum Dreh des Videos ihrer
neuesten Single "Clicklesley". Mit der 3.
Singleauskopplung will die Band ent-
sprechend der Ballade etwas seriöser
und reifer den Erfolg fortsetzen. Die Band
kommt aus dem süddeutschen Raum und
hatte mit den beiden Singles "Narcotic"
und "Doubledecker" schon grossen Erfolg
auf dem deutschen Musikmarkt.
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Inzwischen läuft das Video erfolgreich mehrmals täglich auf MTV, VIVA und
VIVA II. Der Regisseur des Videos ist Fritz Fiedler, der sich in der Vergan-
genheit in der Musikvideo- und Werbebranche schon einen Namen gemacht
hat. Mit dieser Videoarbeit hat er wiedereinmal bewiesen, dass er ein Gespür
für Highclass-Bilder hat. Die Firma SHORTS PRODUCTION produziert schon
seit Anfang '98 erfolgreich Musikvideos für nationale und internationale Küns-
tler, wie z.B. Xavier Naidoo und Sabrina Setlur.
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Neue Genehmigungen können noch 1999 erteilt werden
Eberswalde. Die Flugplatz Finow GmbH hat neue Betriebsgenehmigungen durch
die Landesregierung angemahnt. Es gebe keinen Grund, die beantragten Ge-
nehmigungen bis Jahresende nicht zu erteilen, erklärte Pepo Brandstetter am
Donnerstag in Eberswalde. "Seit sieben Jahren wurden wir von den Politikern und
Behörden hingehalten", betonte Brandstetter. Damit müsse nun Schluss sein. Die
Region benötigt dringend einen Impuls. Durch den Ausbau des Verkehrslande-
platzes zum Regionalflughafen könnten laut Flughafenbetreiber mehrere tausend
Arbeitsplätze entstehen.
Das Verkehrsministerium hatte kürzlich betont, das Land stehe zum Ausbau des
ehemaligen russischen Militärflugplatzes. Die Betriebsgenehmigungen könnten
aber voraussichtlich erst im Jahr 2000 geändert werden. Der Flugplatzbetreiber will
das zulässige Startgewicht auf 20 Tonnen für strahl- und 30 Tonnen für propeller-
getriebene Maschinen erhöhen. Beantragt wurde auch die Zulassung des ganz-
tägigen Instrumentenflugbetriebes.
Die Flugplatz Finow GmbH will den Verkehrslandeplatz zum Regionalflughafen
ausbauen. Dabei soll der Flugverkehr des künftugen Grossflughafens Berlin-
Schönefeld ergänzt werden.
Flughafenmuseum startet durch
(Amtsblatt für die Stadt Eberswalde, 10/1999)
Zwei neue Sonderausstellungen werden vorbereitet: Die Einsatzgeschichte eines
Militärjet's sowie die Entwicklung der Jagdflieger der 60iger Jahre. Dazu wird ein
zusätzlicher Shelter von 5 neuen Arbeitskräften umgebaut. Eröffnung dieser Aus-
stellung gegen Ende November 1999.
Aus dem Raum Niedersachsen konnte eine Jak-28 erworben werden. Ein 1963
gebautes Jagdflugzeug, welches auch in den 60iger Jahren auf dem ehemaligen
sowjetischen Militärflugplatz Finow stationiert war. Bekannt geworden ist dieses
Muster durch den Absturz über dem Stadtgebiet von West-Berlin bei einer
Bundestagssitzung im Reichstag, wo die sowjetischen Streitkräfte den Luftraum
blockiert haben, dabei stürzte eine Maschine ab.
Den Piloten gelang es unter Einsatz ihres Lebens die Maschine, vorbei an einem
Wohngebiet, in den Stößensee im englischen Sektor zu lenken.
Weiter wurde von einer Bundeswehreinheit, als Dauerleihgabe, 2 aus den 40iger
und 50iger Jahren stammende Panzer dem Museum zur Verfügung gestellt.
Ausgestellt werden sie vermutlich noch dieses Jahr.
Kooperation
Im Zusammenhang mit dem Arbeitsbesuch des Ministerpräsidenten Stolpe in
Königsberg wurde mit der Kaliningrader Fluggesellschaft eine Kooperation ab
Oktober 1999 vereinbart.
Die Kooperation wird innerhalb der Zusammenarbeit der Ostseeflughäfen im
Projekt SEABIRD der Europäischen Union stattfinden.
Kino im Bunker
Im Shelter 1 neben der IL 14 beginnen im September die Umbauarbeiten zu
einem Kino. Es konnte die noch 60 Stk. umfassende, gut erhaltende Kinobe-
stuhlung des Kinos International aus Berlin erworben werden.
Ab dem Frühjahr 2000 werden dann historische Filme rund um die Luftfahrt
vorgeführt.
Flugplatzentwicklung durch HOCHTIEF-Affäre nicht berührt
(Amtsblatt für die Stadt Eberswalde, 30.08.1999)
Bundesminister für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen, Franz Müntefering und
der Minister für Stadtentwicklung, Wohnung und Verkehr des Landes Branden-
burg, Hartmut Meyer, bekräftigten bei ihrem Besuch am 19. August 1999 in
Eberswalde die Beschlüsse zum Ausbau des Regionalflughafens "Innerhalb der
vorgegebenen technischen Parameter".
Weiter wurde auf Anfrage bestätigt, dass die Diskussionen um den Flughafen
Berlin-Brandenburg International (BBI) keinen Einfluss auf die Finower-
Ausbaupläne haben. Wie schon berichtet, sieht sich der künftige Regionalflug-
hafen in Finow als Ergänzung zu BBI, egal wer ihn ausbaut oder betreibt.
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